Guten Tag liebe Freunde,

Porträt

Oldies aus der Urzeit und Junge in der Schulzeit. Herzlich willkommen!

Ich habe diese Homepage im achtzigsten Jahr eingerichtet, damit die Freunde eines offenen Worts nicht erst warten mussten, bis die FAZ sich entscheidet, ob sie den Text für den 80. Geburtstag oder den Nachruf veröffentlicht – er wird in jedem Falle unvollständig sein.

Deshalb nur kurz: Mein politischer Lebenslauf begann 1944 mit einem Spottlied auf Goebbels und einem Lied für die polnische Minderheit in Poldersee (Poldsik), einem Kurzaufenthalt im KZ Stutthof auf der Danziger Nehrung und einer anschließenden Beinahe-Rekrutierung durch die Waffen-SS. Die Sache war damals schon klar: Ich war dagegen.

Den ersten Teil meiner politischen Lehrjahre verbrachte ich in der illegalen KPD. In der Zwischenzeit stand ich Willy Brandt als Parteifreund zur Verfügung. Heute bin ich Mitglied der FDP, von der ich hoffe, daß sie die national-liberale Tradition von Theodor Heuss, Thomas Dehler und Erich Mende wieder stärker pflegt. 1993 promovierte ich nach sechsjähriger Vorbereitung bei Prof. Ernst Nolte. Die Wahl dieses Doktorvaters war kein Zufall, sondern ein Akt der Solidarität, weil ich auch hier gegen die Mehrheitsmeinung war. Die Arbeit ist im Januar 2008 unter dem Titel »Die letzten Tage der Republik von Weimar« als Buch erschienen.

Zu meinem 80. Geburtstag habe ich mir selbst mein neues Buch »Mein langer Marsch durch die Illusionen. Leben mit Hitler, der KPD, den 68ern, der RAF und Ulrike Meinhof« geschenkt, verlegt von meinem Jahrgangsgefährten Herbert Fleissner (Langen Müller Verlag).

Alles Weitere findet Ihr auf dieser Homepage: die Bücher, die Aufsätze aus der Welt am Sonntag und der Preußischen Allgemeinen Zeitung (PAZ) und dem Rheinischen Merkur. Den Lebenslauf habe ich weitgehend der Fassung in »Wikipedia« vom Februar 2008 entnommen.

Nochmals herzlich willkommen. Seit 1950 nannten mich meine Freunde Oldie – heute bin ich es.

Euer Klaus Rainer Röhl